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Produktion 1997

Bühne:

Das Antigone Projekt

 

Die Handlung spielt um 1230 v. Chr. in Theben. Ein Bruderzwist der beiden heranwachsenden Söhne des Ödipus, Eteokles und Polyneikes, hat zur Vertreibung des Polyneikes geführt. Dieser führte daraufhin einen Kriegszug der "Sieben gegen Theben", doch der Angriff wird an den Mauern Thebens abgeschlagen. Die beiden feindlichen Brüder töten sich gegenseitig im Zweikampf. Durch ihren Tod ist ihr Onkel Kreon Herrscher geworden. Feierlich läßt er Etekoles als Helden begraben. Polyneikes versagt er dagegen die letzte Ehre. Wer sie ihm dennoch erweise, sole es mit dem Leben bezahlen. Antigone will ihre Schwester Ismene dazu gewinnen,daß sie beide ihren Bruder Polyneikes bestatten, doch Ismene wagt es nicht und warnt sie. Antigone aber bleibt fest entschlossen. Sie bedeckt den Leichnam mit Sand und vollzieht die Bestattungsbräuche. Als König Kreon dies erfährt, besteht er auf die Einhaltung seines Gebotes. Antigone dagegen beruft sich auf das göttliche Gebot, dessen Ruf sie im Herzen vernimmt " Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da " Kreon aber bleibt hart und lässt Antigone in einem Felsengrab lebendig einmauern. Vergeblich versucht sein Sohn Hämon, der mit Antigone verlobt ist, ihn umzustimmen und auch der blinde Seher Teiresias findet kein Gehör. Erst als der Greis dem König selbst Unheil für seine Freveltat weissagt, wird Kreon unsicher. Reuig will er zum Grab eilen, doch es ist bereits zu spät. Antigone hat sich erhängt. An ihrer Leiche zieht Hämon das Schwert gegen seinen Vater, doch als dieser flieht, tötet er sich selbst. Auf diese Schreckensbotschaft hin nimmt sich auch Eurydike, Kreons Gemahlin das Leben. Kreon dem Wahnsinn nahe, erkennt endlich seinen Irrweg und bricht zusammen.

 

Produktion 1997

Bühne:

Viktor oder Kinder an die Macht

 
  Regie: Christopher Luber