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15jahr Feier

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Allgemeine Berichte und Zeitungsartikel

All das Andere, was außer den Stücken und Aufführungen noch zu berichten war....

Presseartikel über allgemeine Themen     
2011
Kulturschuppn baut Bühne um - Auslöser sind Brandschutzmassnahmen / MAZ 17.01.2011 Umbau der Bühne wegen Brandschutz
2010
Kulturelle Zusammenarbeit mit der Stadt Salzburg Mühldorfer Anzeiger 14 Juli 2010
2008
Samma bairisch samma glücklich - Highlight 2008 Mühldorfer Anzeiger Dezember 2008
Stadt Mühldorf sucht neue Unterkunft für den Kulturschuppn - Finsterbusch Gelände möglich Mühldorfer Anzeiger November 2008
15 Jahre Kulturschuppn Mühldorf 15 jahr Feier
Jahreshauptversammlung,Neuwahlen Vorstand / MAZ Jahreshauptversammlung_2008
Förderungen des Bezirk Oberbayern für kulturelle Vorhaben im Landkreis Mühldorf (27.März 2008) Foerderung_2008_Bezirk_Oberbayern
2007
Kunst und Kommerz - Veranstaltung in Waldkraiburg Mai 2007  
Klassik meets Rock & Pop - 10 März 2007 Beitrag_Kulturtage_Mühldorf
Wirtschaftsstandort Mühldorf - Beitrag für "Kultur" Kulturbeitrag_"Foto"_-_Stadtzeitschrift
2006
Die Mühldorfer Hex als Highlight im Jahr 2006 Jahresrueckblick 2006
Trachtenumzug 2006 mit der Mühldorfer Hex Trachtenumzug_2006_MAZ
2003 und Älter
10 jähriges Jubiläum am Altstadtfest - 03 Juli 2003 Download_10jahre
Die Geschichte des Kulturschupp´n - 03 Juli 2003 Download_Geschichte
Exklusiv Interview mit Mauricio Zupeuc - anlässlich Robin Hood Mauricio_Zupeuc_exclusiv_Robin_Hood
 

Theater, Theater – 10 Jahre Kulturschupp’n Mühldorf

Der Kulturschupp’n Mühldorf feierte 2003 sein 10-jähriges Bestehen, und zwar – wie könnte es schöner sein – auf dem Mühldorfer Altstadtfest. Mit einer kleinen Revueshow der schönsten Szenen und Lieder aus „Kulturschupp’n-Stücken“ begrüßten die Schauspieler das Publikum in einem kleinen Zelt auf dem Altstadtfest.

Begonnen hatte alles 1993 mit dem Stück „Papa, so nicht“. Nachdem sich der Vorhang das erste Mal erfolgreich gehoben hatte, ging es Schlag auf Schlag. Die Stückauswahl des Theatervereins von Mühldorfern für Mühldorfer, die stets unter dem Motto „aktiv, pfiffig, spannend“ stand, fand schnell den breiten Zuspruch des Publikums. 1994 folgte „Eine verrückte Familie“, „Der Schrittmacher“ und „Die Grattler Oper“. Mit „Aladin“ und der „Dreigroschenoper“ verdeutlichten die Spieler und ihre Macher Florian Strober und Mauricio Zupeuc schließlich ihr Programm: anspruchsvolles Theater mit viel Liebe zum Detail, Mut und Spielwitz auf die „Bretter, die die Welt bedeuten“ zu bringen! Im Jahr 1997 trieben es die Laiendarsteller beinahe schon zu einer Meisterschaft. Sie brachten den „Häuslschleicha“, „Der nackte Wahnsinn“, „Das Dschungelbuch“ sowie „Efeu und die Dicke“, ein charmantes Spiel für zwei Clowns zur Aufführung. In dieser Folge schlug das Broadway-Musical „Anatevka“ im Folgejahr alle Rekorde. Rund 3000 Zuschauer strömten zu den Aufführungen in der Weihnachtszeit des Jahres 1998 in den Stadtsaal und summten oder sangen gar „Gassenhauer“ wie „Wenn ich einmal reich wär“ oder „Jente“ mit. Im Jahr 2000 inszenierte Kurt Lehner eine eigene Fassung der weltberühmten Geschichte „Don Quixote“ des Spaniers Cervantes für Mühldorf – letztmals im damaligen Stadtsaal. Der Verein zog in den Ökonomiestadel in der Stadt und spielte 2001 und 2002 im Saal des Haberkastens. Kleists „Der zerbrochene Krug“, in der bayrischen Bearbeitung von Leopold Ahlsen und Nestroys „Häuptling Abendwind“ zeigten ein weiteres Mal die Vielfältigkeit des Vereins, zeitgenössischen Theater volksnah zu spielen. Aus dem Gesamtverein wuchs auch bald eine eigene Jugendtheatergruppe, die unter dem Namen „Chamäleon“ neue Spielweisen und insbesondere junges, engagiertes und auch politisches Theater produzierte. Birk Fried legte 1994 den Grundstein der Gruppe, die Philip Brehse in den Folgejahren begleitete. Das „Antigone-Projekt“ wurde unter anderem auf dem Festival im Theaterzelt (Fitz) in Altötting gespielt und kam für Bayern auf dem Jugendtheaterfestival zur Aufführung. Albert Camus „Die Pest“ inszenierte der u. a. auch an der Theaterakademie in Burghausen tätige Brehse als Straßentheater. Wer einmal auf der Straße gespielt hat, weiß: das ist die härteste Schule, denn, wenn es nicht gefällt, dann geht der Zuschauer einfach weiter seines Weges. Das Drama „Victor oder die Kinder an der Macht“ des Franzosen Roger Vitrac entstand unter der Regie von Christopher Luber, der mit diesem surrealistischen Theaterstück das Chamäleon auch über die Landkreisgrenzen Mühldorfs und Altöttings hinaus ging.

Macht das nicht Lust und Laune in den nächsten zehn Jahren mit auf der Bühne zu stehen und das Publikum zu verzaubern oder hinter der Bühne mitzufiebern?! Die nächsten 10 Jahre wurden dann gleich mit einer neuen Inszenierung von Christopher Luber des Stückes - Figaro - Musiktheater nach neuster Facon eingeleitet....                                                                   

(Claus Köhler)