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„Die Mühldorfer Hex
in Mühldorf und Salzburg“
Rund 4000 Zuschauer sahen die „Die Mühldorfer Hex“, die
der Kulturschupp´n Mühldorf e.V. in den Jahren 2006 und 2007 als historische
Freilichtaufführung im Haberkasten Innenhof auf die Bühne brachte:
Maria Pauer aus Neumarkt-St. Veit wurde Anfang 1749 als
16-Jährige in Mühldorf der Hexerei beschuldigt. Es wurde ihr nachgesagt, mit
der Hilfe des Teufels im Haus des Höllschmied Altinger Mauerbrocken, Hämmer,
Eicheln und Knochen geworfen zu haben. Drei Monate lang war sie im völlig
dunklen und unbeheizten „Hexenkammerl“ im Rathaus eingesperrt.
Nach endlos langen Verhören überführte man sie nach
Salzburg – dort wurde sie „zum Tode mit dem Schwert und Feuer“ verurteilt,
am 6. Oktober 1750 hingerichtet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Professor Alfred Winter, der Landesbeauftragte für
Kulturelle Sonderprojekte des Landes Salzburg, zeigte sich von der
theatralischen Umsetzung der Geschichte um das junge Mädchen beeindruckt. Er
lud den Kulturschupp´n ein, die Geschichte um das letzte Opfer des
Hexenwahns auf dem Boden des heutigen Österreichs am 06/07/08 August in
Salzburg auf die Bühne zu bringen.
Und eine Woche vorher spielt der Kulturschupp´n „Die Mühldorfer Hex“ am 23.,
24. und 25. Juli 2009 nochmals in Mühldorf. |