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| Produktion 2004
Bühne:
Neuer_Stadtsaal_Mühldorf |
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Figaro |
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In einer Gesellschaft, in der wenige viel bestimmen,
findet eine Revolution statt. Die Verhältnisse drehen sich um , viele
müssen fliehen, manche, weil sie Dreck am Stecken haben, andere, weil sie
der Strudel der Zeit mitzieht. Einige richten sich in der Fremde ein,
andere kehren nach einiger Zeit in ihre Heimat zurück. Das ganze als
Liebesgeschichte rund um Figaro erzählt - das ist unser Stück |
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Ja - und seit sich der Mensch erinnern kann - im
Lauf der Menschheitsgeschichte - finden politische Umwälzungen oder
Naturkatastrophen statt, fliehen Menschen und ganze Völker, finden
woanders Heimat und wieder werden irgendwo Menschen vertrieben oder auch
angezogen durch fruchtbares Land oder Wohlstand. Die Menschheit befindet
sich offensichtlich in einer ständigen Bewegung, begleitet von Leid und
Not, aber auch von Erneuerungen, Kultur und Befruchtung. |
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Mittendrin treffen wir, seit wir uns erinnern
können, immer diese Figaros, die Art von Mensch, die mit Witz und
Verstand den Mächtigen immer eins voraus sind, die sich den jeweiligen
Situationen anpassen können, Harlekins, Hanswurste, Clowns. Wir lachen
über sie, weil wir uns in ihnen erkennen, nur ihr Witz und ihr schneller
Verstand scheint uns meist selber zu fehlen.
(Christopher Luber) |
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