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Verena Witzig hat seit Monaten nichts anders mehr im
Kopf, als die Finanzierung der Kirchenrenovierung. Sie organisiert einen
Bazar, ist im Kirchengemeinderat, ist immer um eine gute Kollekte besorgt
und kümmert sich auch noch um die Predigt des Pfarrers. Kein Wunder, dass
die Familie dabei zu kurz kommt. Die Kinder Alex, Kerstin und Uschi, sind
erwachsen und sehr selbständig. Sie verkraften das, obwohl sie es auch nicht
gutheißen. Die Oma merkt nichts davon, da sie ohnehin alles sofort wieder
vergisst. Der Opa hat nur Blödsinn im Kopf. Am liebsten macht er „Jagd“ auf
alles, was einen Rock anhat. Aber Stefans, Verenas Mann und das Oberhaupt
der Familie, leidet darunter, zumal er auch noch durch seine „vier linken
Hände“, wie Verena zu sagen pflegt, gehandikapt ist. Stefan ist technisch
und handwerklich völlig unbegabt. Was er in die Hand nimmt, gerät fast
immer zur Katastrophe. Das bringt ihm auch nicht gerade den Respekt der
Kinder ein, obwohl sie ihren Papa sehr lieben. Auch die gelegentlichen
Versuche Stefans, seine Frau auf seine Situation aufmerksam oder sie gar
eifersüchtig zu machen, schlagen fehl. Doch dann kommt wieder einmal Carmen
ins Haus, Verenas beste Freundin. Sie fühlt sich von Verena ebenso
vernachlässigt wie Stefan und die beiden finden zueinander. Aber Stefans
Schusseligkeit verhindert, dass es zum Äußersten kommt. Gleichzeitig bringt
sie ihn jedoch in eine „eindeutige Situation“, in der er von Verena erwischt
wird. Verena ist außer sich. Sie glaubt, ihr Mann hat sie mit ihrer besten
Freundin betrogen. Schnell wird von Kerstin eine „Gerichtsverhandlung“
einberufen, in der alles geklärt wird. Verena verspricht, sich zu bessern.
Sofort kehrt der „normale“ Alltag in die Familie wieder ein.
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